Hospizpflege, Melatonin und die Stromkosten im IntensivZimme

Gestern war ich bei unseren „Partner fürs Sozialrecht“ und habe ihm den Schriftverkehr gegeben über die Ablehnung der Hospizpflege für den Aufenthalt im Kinderhospiz „Sternenbrücke“ in Hamburg. Dieser Sachverhalt wird dann diesen Monat noch sein Aktenzeichen bekommen beim Sozialgericht, sprich es wird Klage eingereicht.

Melatonin, also die Kostenübernahme von dem Medikament, was ein Arzneimittel ist, da es ein Hormon ist. Doch ist es kein zugelassenes Medikament, somit auch nicht frei käuflich und wegen der fehlenden Zulassugn tun sich die Krankenkassen bekanntlich äußerst schwer mit der Kostenübernahme, sprich, es wird zum größtenteil abgelehnt. Der MDK hat jetzt zu unseren Antrag für die Kostenübernahme seine Sicht dazu geäußert. Hierbei hat er aber nur pauschal geurteilt. Zumindest ist dies mein Eindruck, da er nicht die Blindheit, die Gehirnfehlbildung und die eingeschränkte Wahl an Sedierungsmedikamenten beachtet hat. Die Krankenkasse lehnt somit die Kostenübernahme ab. Das heißt für uns: Widerspruch und der geht heute raus.

Daneben klappen einige Dinge natürlich auch ganz gut. Letzte Woche hatten wir unseren jährlichen Antrag für die Stromkostenübernahme von den medizinischen Geräten (Beatmungsmaschine, Kapnograph, Pulsoxi etc.) eingereicht und gestern kam die Genehmigung.

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CC BY-ND 4.0 Hospizpflege, Melatonin und die Stromkosten im IntensivZimme von Intensivkind.pflegeminute ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-KeineBearbeitung 4.0 international.

Veröffentlicht von dirkstr

Er ist als "eingetragene" Pflegeperson beim Intensivkind tätig und begleitet Selbsthilfe-Webprojekte rund um das behinderte Kind. Vor Ort im Leben wirkt er mit bei Themen der Integration, Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Beruflich arbeitet er als stellv. Pflegedienstleitung in der ambulanten Kinderkrankenpflege.

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