„windel behindert tochter“

Ja, das ist schon so ein Problem, wenn die Windel die eigene Tochter behindert. Klar, stellt sich jetzt die Frage, ob es nicht heißt: behindert Tochter windel. Jetzt mal als vollständiger Satz: behinderte Tochter braucht Windel. Das ist ein Thema für sich und da geht es sicherlich mit darum, welche Kosten übernimmt hierbei die Pflege- oder Krankenkasse.

Oder geht es um die Windel bei der Menstruationsblutung, welche die Tochter einfach hinderlich findet. Nun, dafür gibt es Abhilfe: der Tampon, klar, dass ist jetzt nicht jeder Fraus Sache, aber laut der Werbung diskret. Soll es kein Tampon sein, keine Windel, dann gibt es noch die Menstruations-Kappe, doch ist die nun auch wieder nicht jeder Fraus Geschmack. Drum wechsele ich mal zu der Tochter, die gerade anfängt mit dem Laufen und man sieht es dem kleinen Menschen an: Die Windel stört. Ja was tun, fürs Sauberwerden ist es zu früh und die sportlichen Windelhöschen sind zu teuer. Entweder den örtlichen PEKiP-Kurs besuchen oder die Wohnung aufheizen und das Kind so nackt durch die Wohnung rennen lassen. Das ist nun auch wieder nicht der beste Tipp, gerade bei Teppichböden. Da bleibt nur: Sie muss es akzeptieren und lernen damit umzugehen. Es wird nicht ihr einziges Hindernis im Leben bleiben.

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Frage des Tages



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CC BY-ND 4.0 „windel behindert tochter“ von Intensivkind.pflegeminute ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-KeineBearbeitung 4.0 international.

Veröffentlicht von dirkstr

Er ist als "eingetragene" Pflegeperson beim Intensivkind tätig und begleitet Selbsthilfe-Webprojekte rund um das behinderte Kind. Vor Ort im Leben wirkt er mit bei Themen der Integration, Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Beruflich arbeitet er als stellv. Pflegedienstleitung in der ambulanten Kinderkrankenpflege.

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